Themen

Veröffentlicht

March 24, 2022

Patient-Reported Outcomes bei Erkrankungen des Hüftgelenks

Über die Bedeutung von Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) für Forschung und klinische Anwendung bei Behandlungen von Erkrankungen des Hüftgelenks.

Katie O’Keeffe
Medical Writer

Wir bei Heartbeat Medical sind überzeugt vom Nutzen von patientenbezogenen Ergebnismessungen (Patient-Reported Outcome Measures, PROMs) – für eine Vielzahl von medizinischen Bereichen. Hier präsentieren wir die neuesten Erkenntnisse über die Rolle von PROMs bei Behandlungen der Hüfte und wie sie die Patientenversorgung verbessern können.

Ein steigender Bedarf an PROMs für Behandlungen von Beschwerden des Hüftgelenks

Erkrankungen des Hüftgelenks sind vielfältig und können Menschen aller Altersgruppen betreffen. Operationen an diesem Gelenk zählen daher zu den häufigsten und auch zu den sichersten Eingriffen in den Industrieländern 1.

Neue Entwicklungen bei der Analyse von Daten haben besonders in diesem Feld für großes Forschungsinteresse gesorgt. Im Rahmen der Forschung zu einer wertorientierten Gesundheitsversorgung (oder: value-based healthcare, VHBC) hat besonders die Nutzung von Patient Reported Outcome Measures (PROMs) zugenommen. Denn Schmerzen im Zusammenhang mit der Hüfte sind ein weithin bekanntes Leiden unter aktiven Erwachsenen jungen und mittleren Alters. Und Menschen, die unter Hüftschmerzen leiden, berichten häufig über eine eingeschränkte Funktionsfähigkeit, einschließlich Schwierigkeiten bei der Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens 2.

Ursachen für Hüftschmerzen können Verletzungen, Infektionen, Arthrose, rheumatische Entzündungen, Muskelverspannungen oder Reizungen an den Sehnenansätzen im Gelenk sein, um nur einige zu nennen. Chronische Hüftgelenksschmerzen führen zu Einschränkungen beim Gehen, Sitzen und Stehen und schränken so die Fähigkeit ein, zu arbeiten oder alltägliche Aufgaben zu erfüllen – und dies beeinträchtigt dann die Lebensqualität der Patient:innen 3, 4.

PROMoting Quality und Heartbeat

Heartbeat Medical hat große Erfahrung in diesem Gebiet. Als Technologiepartner für PROMoting Quality, eine große Studie, die darauf abzielt, mit PROMs die Qualität der Versorgung bei Knie- und Hüftprothesen zu verbessern, haben wir zusammen mit großen Zentren und Universitätskliniken bereits über 8000 Patient:innen begleitet und regelmäßig nach ihrer Lebensqualität befragt.

PROMs für die Behandlung der Hüfte

In unserem neuen Whitepaper beschreiben wir die am häufigsten verwendeten PROMs. Dieses steht zum kostenfreien Herunterladen zur Verfügung und beinhaltet Verweise auf groß angelegte Studien zur Verwendung von PROMs, ihren Vorteilen und Fallstricken. Wir analysieren, warum es sich bei Behandlungen des Hüftgelenks lohnt, PROMs zu nutzen, sei es bei konservativen oder chirurgischen Eingriffen, und stellen aktuelle Forschungsinitiativen vor, die neue qualitative Erkenntnisse liefern.  

Die Einbeziehung von PROMs in die Patientenversorgung hat hier großes Potenzial: Verbesserungen bei den PROMs selbst, bessere Versorgungspfade und eine erhöhte Patientenbeteiligung werden ermöglicht. Durch das Zusammenführen von PROMs und klinischen Daten in Registern kann zudem das medizinische Fachpersonal besser über geeignete Verfahren informiert werden.

Da PROMs im Bereich der Orthopädie bereits etabliert sind, wollen wir zu einem besseren Verständnis beitragen, wie sie derzeit bei der Behandlung von Erkrankungen des Hüftgelenks verwendet werden, was zu bedenken ist und wie die Integration von PROMs verbessert werden kann – sodass sie vollständig Teil des klinischen Alltags werden können. 

Für weitere Informationen klicken Sie hier und lesen Sie unser Whitepaper über “PROMs und Erkrankungen des Hüftgelenks”